Ein fremdschämender Wandbuchstabensalat

Also jetzt mal ehrlich, ihr, die mir eine Plattform dafür gebt mein Geschreibe zu veröffentlichen und dann euch dann auch noch die Zeit nehmt, mir Feedback zu geben, seid einfach die Besten. Ja, so ist es wirklich! Ich will da niemandem Honig ums Mäulchen schmieren, sondern einfach mal grade raus sagen, was Sache ist.

Und seit ich mit diesem Blog begonnen habe, habe ich schon wirklich viele tolle Rückmeldungen bekommen. Viele waren wirklich überaus schmeichelnd (und Honig für mein Mäulchen), viele waren super konstruktiv (habt ihr gesehen, ich habe jetzt auch einen Reiter zur besseren Übersicht auf dem Blog) und vor allem ein Feedback hat mich sehr amüsiert. Dafür muss ich, wie ihr wahrscheinlich schon befürchtet habe, etwas ausholen: kennt ihr die Beauty Bar im ersten Bezirk? Bloggerhimmel und wahrgewordener Menschentraum. Oder einfach nur ein Kosmetiksalon ohne Terminvereinbarung. Aber ich muss zugeben ich liebe die Beauty Bar auch schon seit Monaten und stehe dazu. Manchmal ist es einfach fein sich etwas zu gönnen. So weit, so gut.

Als ich das letzte Mal Ende Jänner mit einer Freundin dort war, mussten wir aufgrund unserer etwas schrägen Behandlungszusammenstellung etwas warten. Kein Problem. Wir haben einfach die Zeit genutzt, um uns auf Pinterest Anregungen für unser anstehendes Make-Up rauszusuchen (glaubt mir man schafft es einfach nicht wie Cara Delevingne auszusehen, außer man ist Cara Delevingne). Ganz normaler Mädchenkram eben. Als nächstes habe ich dann das typische Bloggerfoto von dem pink-beleuchteten Schriftzug der Beauty Bar gemacht und als ich mich weiter umsehe, fällt mein Blick auf ein Schild hinter dem Empfang: „Do more of what makes you happy“. Uah! Ein kurzer, flüchtiger Ausreißer hat gereicht und meine arme Freundin musste sich einen Monolog über die Nichtigkeit solcher Wandgemälde anhören. „… gibt es wirklich Leute, die sich das daheim aufhängen? Warum tun die so etwas? Vergessen sie es ansonsten? ….“ Glaubt mir, sie war wirklich arm! Aber wenn ich einmal von so etwas besessen bin, kann ich wie ein Pitbull bei einem Stück Pfefferwurst nicht loslassen.

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Das eigentlich lustige an der Geschichte passiert ein paar Wochen später, als ich eine Nachricht auf Facebook von besagter Freundin öffne, die ungefähr so beginnt: „Isa, ich hab endlich deinen Blog gelesen und muss schon sagen du hättest den Blogger Award dafür verdient (Lüge Ende) usw. Aber bei einem Absatz musste ich besonders lachen…“ – und schickt mir einen Screenshot:

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Wow, da hab ich mich doch echt mal gründlich selbst verarscht. Grad nicht, dass ich geschrieben hab „do more of what makes you happy“. Zu meiner Verteidigung kann ich zumindest sagen, dass ich meine alten Blogeinträge nicht allzu oft lese und so ein Wandbuchstabensalat mir nie und nimmer in die Wohnung kommt, versprochen. Ich schließe meine Beweisführung und hoffe auf ein mildes Urteil Eurerseits!

Um euch gleich mal weg vom Fremdschämen zu bringen, hier mein Entschuldigungsangebot: ich arbeite, oder besser gesagt, esse mich ja nun schon seit Jahren durch die Frühstückslokale Wiens. (Hört sich das nur für mich zweideutig an? – ihr wisst auf alle Fälle was ich mein.) Weil ich aber mehr Bock auf Klasse statt Masse hab, hab ich beschlossen nicht einfach einen Standard-„Die 10 besten Frühstückslokale Wiens“-Artikel hinzuknallen (ihr seid mir viel mehr wert)! Stattdessen plane ich, zwar weiterhin zu testen, davon kann mich keiner abhalten, aber danach die Zutaten für die Frühstücksgerichte selbst einzukaufen und noch alleiniger zuzubereiten. Glaubt mir, nur weil man eine sogenannte Knödelakademie absolviert hat, heißt das noch lange nicht, dass man talentiert im Umgang mit einem Schneebesen ist. Ich denke, dass da ein paar ganz witzige Geschichten entstehen werden, die ich dann alle ungeschönt und ehrlich an euch weitergeben werdet. Deal?

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