København, du er hyggelig!

Also jetzt mal ehrlich, Kopenhagen ist der perfekte Ort für einen kurzen, aber dafür und „verschwenderischen“ Trip. Kopenhagen ist teuer (wie jede Stadt in Skandinavien), aber hat viele coole Ecken zu bieten, genauso wie kleine, entzückende Cafés, wo eine Avocadosandwich schon mal umgerechnet 12 Euro kosten darf. Dieses Brot schmeckt dann auch besonders gut, muss es ja, aber lang hält man diesen Lifestyle nicht aus, wenn man keinen Anruf von seiner Bank bekommen möchte, ob die Kreditkarte von einem Hipster gestohlen wurde. Das, und der Grund, dass Göteborg schon so nah ist, ließ uns nur knapp 6 Stunden in Kopenhagen weilen.

Die Sonne lacht uns an während wir mit unseren immer größer werdenden Gepäcksstücken im Zug Richtung Hauptbahnhof sitzen. Dort wollen wir genau die fetten Klötze am Bein nämlich loswerden. Die Schließfächer sind schnell gefunden, allerdings sind nur mehr diese wuzzikleinen Dinger frei und wir Sparefüchse wollen nicht zweimal 60 DKK (umgerechnet ca. 8 Euro) zahlen. Also ist Herr Ehrlich mal flexibel und packt den gesamten Inhalt seines Rucksacks aus und wir bekommen zwei Gepäckstücke in ein Schließfach- erster Sieg!

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Tivoli

Weiter geht es mit dem Bus zur Freistadt Christiania, die wir zwar beide schon einmal besucht haben, aber noch nicht genug Fotos gemacht haben- ist ja streng genommen auch verboten, weil der Verkauf und Konsum von Drogen nach wie vor in Dänemark verboten sind. Gut, viel los ist an einem Dienstag Mittag hier sowieso nicht los- macht nichts! Wir haben immer noch Urlaub und holen uns deshalb erstmal ein Bier der „Hausmarke“ Christiania Pilsner- gar nicht mal schlecht! Weiter geht’s am traumhaften Ufer zu einem kleinen Spaziergang durch die „Vororte“ von Christiania. Total zauberhaft!

Nach diesem Hatscher (wienerisch für langen, ermüdenden Marsch), gibt es erstmal eine Stärkung in der wohl leckersten Bäckerei Kopenhagens, Lagkagehuset. Wir waren in der Filiale in der Torvegade, aber glücklicherweise gibt es die Geilheiten überall in der Stadt! Mit unseren Zimt-/Schoko-/Hammer-Mama-Zeug haben wir uns dann gleich mal an den Kanal vor der Tür gefletzt. Kaffee danach in der Sonne- geht es eigentlich besser?

Dann aber zackzack zum letzten Veranstaltungspunkt in Kopenhagen: Moss Copenhagen. Okay, zugegeben das passierte auf mein Drängen, denn die Kleidermarke gibt es nur Dänemark und wird auch nur nach Dänemark geliefert. Wer anderes Wissen darüber hat, immer raus damit! Wird mit unendlicher Liebe und Umarmungen belohnt!!

Seit nicht allzu langer Zeit gibt es bei einer Reise nach Schweden ja wieder verstärkte Grenzkontrollen und auch wir sollten uns früher am Bahnsteig einfinden, da man, um überhaupt zum Zug zu kommen einen gültigen Ausweis vorzeigen muss. Damit allerdings nicht genug, auch kurz nach der beeindruckenden Öresundbrücke gibt es noch einmal genaue Kontrollen der schwedischen Grenzbeamten. Ging aber im Vergleich zu der ausgedehnten Zollkontrollen in Deutschland richtig flott, sodass wir endlich in Malmö unseren finalen Weg nach Göteborg antreten können.

Wer in Schweden schon einmal mit dem Zug gefahren ist, weiß wovon ich spreche. Wer es noch nicht getan hat, dem kann ich es nur wärmstens ans Herz legen. Superschnelles WLAN, mehr Beinfreiheit als auf der eigenen Couch (fast), Refill-Coffee and Tea für wenig Kronen und eine wunderschöne Landschaft obendrauf. Und wer jetzt glaubt ich bin von Meinfernbus/Flixbus auf Produktplatzierungen für die schwedische Bahn umgestiegen: ich mache das gratis und vollkommen freiwillig, weil es einfach eine richtig umweltfreundliche, praktische und meist auch wirklich schnellste Variante ist, um Schweden zu bereisen. Bald gibt’s dann was aus Göteborg- bis dahin könnt ihr ja mal vorlesen, was ich so während meines Auslandssemesters dort gemacht hab. Nein, ich hab dort nicht nur Party gemacht- vielleicht ein bisschen, ein bisschen mehr als sonst, aber bin auch viel gereist und hab coole Orte in und um Göteborg entdeckt! Schaut rein!

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