Göteborg, du är min läderlappen!

Also jetzt mal ehrlich, an einen Ort zurückzukehren, an dem man eine längere Zeit gelebt hat, ist wundervoll. Vor allem wenn man es in einem grauen Nebelmeer zurückgelassen hat und es bei frühlingshaften Temperaturen wiederfindet. Und die Sonne dann auch erst um halb 11 hinter dem letzten Hügel verschwindet, sind mein schwedisches und mein österreichisches Ich sowieso eins.

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Abendstimmung- da bleib ich…

Den ersten Tag verbringen wir mit dem Flanieren und (Neu-)Entdecken der Stadt. Was hat sich verändert? Was steht noch genauso da? Ich bin ja generell keine Hardcore-Sightseeing-Tante, siehe ich stehe mal garantiert nicht um 06:30 morgens auf, schlinge mein Frühstück herunter, um pünktlich um 08:00 vor dem ersten Museum zu stehen. Genau das und die entschleunigte Stimmung, die in Göteborg glücklicherweise immer noch herrscht, haben zu einem perfekt entspannten ersten Tag geführt, der mit ein paar Bier im universitären Handelspuben geendet hat.

Der nächste Tag war mein persönliches Highlight, als wir mit der Fähre (soweit man eines hat, ist dies im Öffiticket inkludiert) auf eine der unzähligen vorgelagerten Inseln Göteborgs gefahren sind, uns dort Räder ausgeborgt haben und über die Insel gecruist sind. Die Insel heißt Styrsö und ist mit einer gar nicht so flachen Brücke (hey, wir hatten keine coolen Golfcars oder geschweige denn Gangschaltung) mit der Nebeninsel Donsö verbunden. In dem Falle sagen Bilder mehr als tausend Worte. Herrliches Videomaterial gibt es auch noch, das aber noch gesichtet und im Einverständnis mit Herrn Ehrlich vielleicht später mal hochgeladen wird. Hier aber erstmal ein paar standbildliche Eindrücke:

Die restlichen Tage haben wir weiter an meinen Lieblingsorten verbracht. Wie dem riesigen Grünareal Slottsskogen mit gratis Tierpark und am Samstag auch Halbmarathon, meinem Lieblingscafé Da Matteo, dem Lieblingskleidungsgeschäft Grandpa und den Lieblingsmenschen zum freitäglichen Tacoessen.

Trotz ordentlichem Grippeanflug haben wir die letzten Tage in Göteborg noch richtig genossen und die schwedische Entspanntheit noch einmal ordentlich eingeatmet, die wir nach kurzem Zwischenstop in Oslo auch gut in Wien bei dem Wahlkrimi gebrauchen konnten.

 

 

 

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